Stärkung des Immunsystems gegen

 

Atemwegserkrankungen

 

 

 

Haemophilus influenzae in einem Blutagar gezüchtet - ohne copyrights, da vom Center for Disease Control and Prevention als Institution des Gesundheitsministeriums der USA freigegeben

 

 

Stärkung des Immunsystems bei Anfälligkeit gegenüber Atemwegserkrankungen

 

 

Jedes Jahr in den Wintermonaten häufen sich Erkrankungen der Bronchien und der oberen Luftröhrenabschnitte. Viele greifen in dieser Zeit zu homöopathischen Mitteln, die in einzelnen Fällen helfen können, deren Wirkung jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Häufig wird auch vorbeugend oft zu Antibiotica gegriffen, bevor die Erkrankung überhaupt ausgebrochen ist.

 

Beides ist im Prinzip unsinnig – zumindest kann ein immuntherapeutischer Ansatz im Sinne einer „aktiven Impfung“ (also mit abgetöteten spezifischen Bakterien) durch ein entsprechenden Präparat versucht werden, sofern PatientInnen besonders anfällig gegen Atemwegserkrankungen sind.

 

Ein Präparat der Firma Daichii Sankyo Europe GmbH („Luivac“) enthält inaktivierte Bakterienstämme der wichtigsten Bakterienstämme, die besonders häufig an Bronchitiden beteiligt sind. Das Präparat ist verschreibungspflichtig, Hausärzte verschreiben das Präparat in Österreich jedoch meist, wenn PatientInnen besonders anfällig gegen solche Erkrankungen sind.

 

„Luivac“ enthält Bestandteile der folgenden inaktivierten Bakterien-Stämme: Staphylococcus aureus, Streptococcus mitis, Streptococcus pyogenes, Streptococcus pneumoniae, Klebsiella pneumoniae, Branhamella catarrhalis und Haemophilus influenzae. Das Präparat hat praktisch keine Nebenwirkungen und kann auch Kindern gegeben werden - näheres kann der angegeben Literaturquelle entnommen werden(1).

 

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(1)  http://portal.dimdi.de/amispb/doc/pei/Web/2602498-spcde-20120101.pdf

 

(AR)

(7.1.2013)

 

 

 

 

Pharmaka sind Wirkstoffe für therapeutische oder diagnostische Zwecke, allerdings gilt der von Paracelsus (1493-1541) geprägte Satz:

 

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei“.

 

Paracelsus machte sich bei seinen Vorlesungen in Basel oft unbeliebt weil er sie 1). auf deutsch hielt und 2). die vorherrschende Meinung der Humoralpathologie des Galen oft als Bücherweisheit medizinischer Gelehrter kritisierte.

 

 

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© Dr. Alfred Rhomberg